Von reinen Geweihten getadelt zu werden ist der sicherste Weg zum anartha-nivṛtti, aber diese Form von Tadel kann man nur selten erlangen.

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(Keno Bhaya korechi Harikathā Bolite? ) — Warum fürchtest du dich śuddha-hari-kathā zu verkünden?

eta parihāre o ye pāpī nindā kare

tabe lāthi māroń tā'ra śirera upare

(CB Adi-khanda 9.226)

Daher trete gegen den Kopf eines jeden sündhaften Menschen, der die Herrlichkeiten des Herrn missachtet und es wagt, Ihn zu kritisieren.

Kommentar von Śrīla Bhaktisiddhanta Saraswati Ṭhākura Prabhūpāda, Gauḍiya Bhashya --

Das Wort parihāra bedeutet "die Fehler berichtigen", "die Anklagen fallen lassen", "beten", "opfern", "aufgeben" und "vernachlässigen".

Um die ständige Respektlosigkeit gegenüber dem Höchsten Herrn durch jene höllischen Menschen, die Śrī Nityānanda Prabhu neidisch kritisieren, dauerhaft zu beenden und ihnen ewiges Wohl und einen guten Menschenverstand zu verleihen, ist der Autor bereit, ihnen einen Tritt gegen den Kopf zu versetzen.

Mit dieser Aussage des höchst barmherzigen Śrī Thākura Mahāśaya an die sturen Atheisten zeigt die transzendentale Göttin der Gelehrsamkeit, Śuddhā Sarasvatī, die feste Anhaftung eines Dieners an seinen Herrn, Śrī Nityānanda Prabhu. Er lehrt jeden durch erleuchtende Worte, dass, obwohl Prabhupāda Mahāśaya und andere reine Gottgeweihte, die in Seinen Fußspuren handeln und predigen, von denen getrennt sind, die an ihrem eigenen Wohlergehen äußerst desinteressiert sind und die entschlossen sind zur Hölle zu fahren, und die die Wahrheit über Śrī Nityānanda nicht kennen, sie dennoch selbstlos und grundlos barmherzig gegenüber den gefallenen Seelen sind.

Śrīla Prabhupāda Vṛndāvana das Thakur, der ein Vaishnava ācārya ist, die direkte Inkarnation von Vyāsa und Diener von Śrī Nityānanda, führt sein Pastime des transzendentalen Tretens aus.  Auch wenn nur ein Staubkorn auf den Kopf einiger Menschen mit gutem Schicksal fällt, werden sie mit Sicherheit Glück erlangen, mit anderen Worten, ihre anartha-nivṛtti, bzw. die Freiheit von unerwünschten Dingen, ist garantiert.

Solch großes Mitgefühl, das von Śrī Vishnu, bzw. den Vaiṣṇavas  ausgedrückt wird, liegt jenseits der Vorstellungskraft oder Intelligenz der törichten Nicht-Anhänger, die nicht unterscheiden können, was für ihr Wohlergehen gut und nicht gut ist.

Die all Glück verheißenden Bemühungen und Verhaltensweisen der Verkünder und Praktizierenden des reinen hingebungsvollen Dienstes zu Gaura-Krṣṇa, die in die Fußspuren von Thākura Śrī Vṛndāvana treten, der die direkte Inkarnation von Śrī Vyāsa ist, lassen einerseits strenge Bestrafung für die gefallenen widerstrebenden Lebewesen walten, und andererseits feinsinniges unbegrenztes Mitgefühl.

keha bale,-"prabhu-nityānanda balarāma"

keha bale,-"caitanyera mahā-priya-dhāma"

keha bale,-"mahā-tejīyān adhikārī"

keha bale,-"kona-rūpa bujhite nā pāri"

kibā yati nityānanda, kibā bhakta, jñānī

yāra yena-mata icchā nā bolaye keni

ye-se kene caitanyera nityānanda nahe

se caraņa-dhana mora rahuka hrdaye

eta parihāre o ye pāpī nindā kare

tabe lāthi māroń tāra śirera upare

(CB  Adi-khanda 17.154-158)

Jemand sagt: „Nityānanda Prabhu ist Balarāma“, und ein anderer sagt: „Er ist der am meist geliebte Geweihte Lord Caitanyas.“ Jemand anderes sagt: „Er ist eine mächtige Persönlichkeit“, und ein anderer sagt: „Wir verstehen nicht, wer Er ist.“ Jemand mag Nityānanda als sannyāsī betrachten, jemand mag Ihn als einen Gottgeweihten ansehen, und jemand mag glauben, er sei ein jñānī. Sie mögen sagen, was immer sie wollen. Selbst wenn Nityānanda ein höchst unbedeutender Diener von Lord Caitanya ist, würde ich dennoch Seine Lotusfüße in meinem Herzen bewahren. Deshalb trete ich gegen den Kopf eines jeden sündigen Menschen, der die Herrlichkeiten von Lord Nityānanda missachtet und es wagt, Ihn zu kritisieren.

Kommentar  von Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Ṭhākura Prabhūpāda--

"Nach Meinung einiger Leute ist Nityānanda Prabhu Balarama, die direkte Manifestation von Kṛṣṇa, der Höchsten Persönlichkeit Gottes. Andere meinen, Er sei die dienende Persönlichkeit Gottes, der liebste Diener von Caitanyadeva. Es gibt noch andere, die Ihn als mahā-bhāgavata, avadhūta, paramahaṁsa ansehen. Und es gibt Menschen, die nicht verstehen können, wer Er ist. Nityānanda Svarūpa mag der paramahaṁsa avadhūta spirituelle Meister der sannyāsīs sein, oder Er mag ein in der Wissenschaft Gottes gelehrter Gottgeweihter sein; die Menschen mögen Ihn ausrufen, wie sie wollen, oder Er mag irgendeine Art von Beziehung zu Caitanyadeva haben, dennoch werde ich Nityānandas unschätzbare Lotosfüße immer in meinem Herzen tragen. Wenn ein Atheist der Meinung ist, dass das Leiden in der Hölle, bekannt als andha-tāmisra oder mahā-raurava , am besten schmeckt und deshalb meinen spirituellen Meister lästert, dann werde ich ihm, ohne Rücksicht auf seine weltliche angesehene Stellung oder seinen erhabenen Posten, gegen den Kopf treten, der das Gefäß aller sündhaften Neigungen ist.

Als er das Unheil der Kauravas erkannte und ihre lästerlichen Worte hörte, sprach Śrī Baladeva im Śrīmad-Bhāgavatam (10.68.31) die folgenden Worte: "Offensichtlich haben die vielen Leidenschaften dieser Schurken sie so stolz gemacht, dass sie keinen Frieden wollen. Dann sollen sie durch körperliche Bestrafung befriedet werden, wie Tiere mit einem Stock."

Wenn einem echten Schüler diese Eigenschaft der echten, reinen, höchsten Hingabe zu den Lotusfüßen seines bona fide spirituellen Meisters fehlt, dann kann er nicht als echter „Schüler“ bezeichnet werden. Ohne diese Tatsache zu verstehen, laden sündhafte höllische Menschen Unheil ein, indem sie den spirituellen Meister lästern, anstatt ihm zu dienen. Infolge der äußerst segensreichen Themen, die Thakura Vrndāvana in dieser Welt manifestierte, um in hell leuchtenden, goldenen Worten die richtige Etikette eines echten Schülers zu beschreiben, hat die gesamte Welt der reinen Vaiṣṇavas Thākura Vịndāvana als den Gurudeva der gesamten Vaiṣṇava-Gemeinschaft akzeptiert.

Für diejenigen, die den geringsten Zweifel an die vedischen Schlussfolgerungen haben, geboren aus abscheulichen betrügerischen Neigungen oder sündhaften Motiven, gibt es keine Möglichkeit, Leben für Leben die Hingabe an Gaura-Krṣṇa zu erreichen. Durch den Empfang der Gnade und dem Erbe der Pflichten von Nityānanda Prabhu hat Thākura Vịndāvana als ācārya-guru in dieser Welt gehandelt. Die unwissenden, Esels - ähnlichen Pseudo-Gottgeweihten, die prākṛta-sahajiyās, höllisch lebende Inkarnationen aus betrügerischer Demut, als ideale spirituelle Meister zu betrachten, begehen einfach Vergehen gegen die Lotosfüße von Thakura Vṛndāvana.

Kein reiner Gottgeweihter, der bei Caitanya und Nityānanda Zuflucht genommen hat, wird jemals in irgendeiner Weise mit den sündhaften apa-sampradayas verkehren, die gegen Thākura Vṛndāvana sind. Wenn man jedoch aufgrund vergangener Missetaten oder Unglücksfälle mit solch einer schlechten Gemeinschaft konfrontiert wird, dann sind die Gaudīya Vaiṣṇavas in keinster Weise qualifiziert, mit dieser unehrlichen Person zu verkehren, deren missgünstig motivierter Geist von den Lotosfüßen von Vrindavan dāsa Thakura abgewichen ist. Die Gruppe dieser arroganten Menschen wird Millionen und Abermillionen von Leben brauchen, um Vṛndāvana dāsa Thākuras grundlose Barmherzigkeit zu verstehen, und so werden sie, bis ihre Vergehen erschöpft sind, niemals die Gelegenheit haben, einen Tritt auf den Kopf von den geheiligten, allverheißenden Füßen eines reinen Vaiṣṇavas zu erhalten.

Selbst der aufrichtige Wunsch, die wahrhafte Barmherzigkeit eines reinen Vaiṣṇava zu erhalten, ist für unwissende weltliche Sünder, fromme nach Ertrag strebenden Arbeiter oder geistige Phantasten ein seltenes Gut. Lebewesen, die Hari, Guru und Vaiṣṇava gegenüber feindlich gesinnt sind, haben in ihren früheren Leben nicht genügend Frömmigkeit angesammelt, und auch Tausende ihrer Vorfahren haben nicht genügend Frömmigkeit angesammelt, so dass sie qualifiziert sind, den allverheißenden Tritt von den Lotusfüßen der reinen, transzendentalen, den höchsten Nutzen gewährenden Lotusfüßen von Thakura Vrindavana zu empfangen. In dem Moment, in dem der Staub von den Lotusfüßen eines reinen Vaiṣṇava auf den Kopf eines sündhaften Menschen fällt, werden sie frei von jeglicher materiellen Verunreinigung und Illusion und der der Reichtum des hingebungsvollen Dienstes wird ihr Eigentum sein.

(Keno Bhaya korechi Harikathā Bolite? ) — Warum fürchtest du dich śuddha-hari-kathā zu verkünden?

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