3. Das Horoskop von Sri Krsna Caitanya Mahaprabhu

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Bevor Er Geburt annahm, verbreitete der Herr schon des Chanten des Heiligen Namens. Die Menschen strömten in der Zeit der Mondfinsternis zur Gaṅgā um ein Bad zu nehmen und auf dem ganzen Weg chanteten sie den Namen des Herrn. 

Einige, die seit ihrer Geburt nicht ein einziges Mal den Namen des Herrn ausgesprochen hatten, chanteten jetzt auf ihrem Weg zur Gaṅgā diesen Namen. 

Der Klang des Chantens strömte aus allen Richtungen und als der Höchste Herr, der Beste aller brāhmaṇa, erschien, lächelte in sich hinein. 

Śrī Jagannātha Miśra und Śrimatī Śacīdevī blickten auf das wunderschöne Gesicht ihres Kindes und wurden von unbändiger Freude überwältigt. 

Überwältigt standen die Frauen um das Kind herum und wussten nicht, was sie tun sollten. Aufgeregt trillerten sie im Jubel. 

Verwandte und Freunde eilten herbei, um das neugeborene Kind zu sehen; Śrī Jagannātha Miśras Haus war der Schauplatz von großem Jubel. 

Śrimatī Śacīdevīs Vater, Śrī Nilambara Cakravartī fand esoterische und wundervolle Zeichen in jedem Haus des astrologischen Diagramms des Kindes. 

Śrī Cakravartī war von der Schönheit des Kindes sehr erstaunt und fand alle göttlichen Zeichen an Seiner Person. 

Er sagte: „Eine weit anerkannte Prophezeiung in Bengalen sagt, dass eines Tages ein König in Bengalen als Sohn eines brāhmaṇa, geboren wird. Nur die Zukunft wird es zeigen, ob es dieses Kind ist.“ 

In der Gegenwart aller, begann Śrī Nilambara Cakravartī, ein Experte auf dem Gebiet der Astrologie, die Verzweigungen der verschiedenen astrologischen Zeichen in dem Diagramm des Herrn zu erklären. Je weiter er sich in das erhabene Diagramm des Herrn vertiefte, umso schwieriger empfand er es die glorreiche Position des Herrn zu beschreiben. 

„Eigentlich sind die Eigenschaften dieses Kindes, wie sie in Seinem Horoskop dargestellt werden, jenseits von denen eines Königs – in der Tat, sie erscheinen jenseits jeder Beschreibung.“ 

Das Kind wird das Wissen von Bṛhaspati, den guru der Halbgötter, besiegen und er wird der größte Gelehrte sein; Er wird das natürliche Behältnis aller göttlichen Eigenschaften sein.“ 

Gegenwärtig war in dieser Zusammenkunft ein großer Heiliger anwesend, in der Verkleidung eines brāhmaṇa, der Vorhersagungen über die Zukunft des Herrn abgab. 

Der brāhmaṇa sagte: „Dieses Kind ist der Höchste Herr, Nārāyana Persönlich. Er wird die Essenz aller Religionen einführen.“ 

„Er wird der Anstoß für eine wundervolle Prediger Bewegung sein und die ganze Welt erlösen.“ 

„Er wird diese Gabe jedem zuteilwerden lassen, die immer begehrenswert ist, sogar für Brahmā, Śiva und Śrīla Śukadeva Gosvāmī.“ 

„Wenn die Menschen Ihn sehen, dann werden sie Mitgefühl für alle Lebewesen empfinden und sie werden gefühllos gegenüber materieller Freude und Schmerzen sein. Das wird die größte Segnung für die ganze Welt sein.“ 

„Sogar die hartgesottenen Atheisten werden die Lotosfüße dieses Kindes verehren was zu sprechen von den gewöhnlichen Menschen.“ „Er wird in der gesamten Schöpfung verherrlicht werden und Menschen aus allen sozialen Stufen des Lebens werden kommen und Ihn verherrlichen.“ 

„Er ist die Personifizierung der reinen Bhāgavata Religion, sanātana dharma, die ewige Beschäftigung aller Seelen in ihrer Beziehung zu der Höchsten Persönlichkeit Gottes, Śrī Śrī Rādhā-Kṛṣṇa; der Wohltäter der brāhmaṇas, der Kühe und der Gottgeweihten und der liebende, hingegebene Sohn Seiner Eltern.“ 

„Dieses Kind ist gekommen, um Großes zu vollbringen, genauso wie der Höchste Herr Nārayaṇa inkarnierte, um die religiösen Prinzipien wieder einzuführen.“ 

„Wer kann die Bedeutung der erhabenen astrologischen und esoterischen Symptome von diesem Kind erklären?“ 

„Wie sehr du von Glück begünstigt bist, Jagannātha Miśra, Führer unter den Menschen. Ich verbeuge mich vor Dir, dem berühmten Vater dieses Kindes.“ 

„Ich fühle mich sehr glücklich, dass ich Sein astrologisches Diagramm berechnen durfte. Sein Name wird demnach sein, Śrī Viśvambhara.“ 

„Er wird in der Zukunft allen als Navadvīpa-candra bekannt sein, der Mond von Navadvīpa. Er ist die spirituelle Glückseligkeit in Person.“ 

 Der brāhmaṇa sprach nicht weiter über die Spiele von Śrī Caitanya, in denen Er den Lebensstand der Entsagung, sannyāsa, einnehmen würde, da es die liebenden Gefühle der Eltern gestört hätte. 

Śrī Jagannātha Miśra war von der Beschreibung seines Sohnes erfüllt mit Ekstase. Sofort wollte er dem brāhmaṇa Geschenke anbieten. 

Śrī Miśra war ein armer Mann mit wenig Besitztümern, aber weil er so großen Jubel erfuhr, fiel dem brāhmaṇa zu Füßen und weinte. 

Der brāhmaṇa umfing ebenfalls die Füße von Śrī Miśra und alle Anwesenden riefen in großer Freude: „Hari! Hari!“ 

Die Verwandten und Freunde lobpreisten das Kind und segneten Es, als sie die übernatürlichen Vorhersagen Seiner Zukunft hörten. 

Bald trafen die Musiker ein und spielten ihre jeweiligen Instrumente – Tontrommeln, Flöten und shenai – und erfüllten die Luft mit wundervoller Musik. 

Frauen von den höheren Planeten vermischten sich in dieser wunderbaren Versammlung ungezwungen, aber unbemerkt, mit den Frauen der Erde. 

Die Mutter der Halbgötter, Aditi, lächelte und hielt ihre rechte Hand, in der sie glücksverheißendes durbaa-Gras und Reis hielt, über den Kopf des Kindes, um Es zu segnen und zu sagen: „Lebe lang!“ 

„Bitte bleibe ewig auf dieser materiellen Welt und manifestiere immer Deine Spiele.“ Daraufhin erklärte Aditi diesen Ausdruck: 'Lebe lang!' 

Śrimatī Śacīdevī und die anderen Mitglieder dieser fröhlichen Gesellschaft bemerkten die außergewöhnliche Schönheit dieser Frauen, aber sie zögerten sich nach ihrer Identität zu erkundigen. 

Die Halbgötter nahmen achtungsvoll den Staub von Śacīdevīs Füßen und sie konnte vor außerordentlichem Jubelgefühl nicht sprechen. 

Weder die Veden noch Lord Ananta Śeṣa konnten die Wellen des Jubels beschreiben, die das Haus von Jagannātha Miśra ertränkten. Es erschien, als wäre die gesamte Bevölkerung von Nadia im Haus von Śacīdevī anwesend, um diese unbeschreibliche Freude zu erfahren. 

Wo immer die Menschen waren – in ihren Häusern, an den Ufern der Gaṅgā, auf den Straßen – sie alle chanteten laut den Namen des Herrn. 

Jeder feierte jubelnd unwissentlich die Geburt des Herrn; aber sie glaubten, dass das Fest eigentlich wegen der Mondfinsternis stattfand. 

Śrī Caitanya erschien in der Nacht des Vollmondes im Monat des Phālguna; dieser Tag ist für Lord Brahmā und alle anderen großen Persönlichkeiten höchst verehrenswert. 

Dieser Tag, an dem der Herr erschien, ist der heiligste der heiligen Ereignisse; dieser Tag ist die Hingabe personifizierte. 

Lord Caitanya erschien in der Nacht des Vollmondes im Monat des Phālguna und Śrī Nityānanda erschien in der dreizehnten Nacht des zunehmenden Mondes. Diese beiden Tage sind allglücksverheißende und transzendentale Ereignisse. 

Wenn man diesen beiden heiligen Ereignissen angemessen folgt, dann entwickelt man reines kṛṣṇa-prema und schneidet die Knoten der materiellen Illusion entzwei. 

In ähnlicher Weise sind die Erscheinungstage der reinen Vaiṣṇava Gottgeweihten, wie die Erscheinungstage des Höchsten Herrn, glücksverheißend und transzendental. 

Wer auch immer die Erzählung von der Geburt Lord Caitanyas hört, ist frei von dem Elend im Leben und im Tode. 

Jeder der von den Spielen Śrī Caitanyas hört, bekommt sofort Liebe zu Kṛṣṇa und wird Sein ewiger Diener und ist jedes Mal mit dem Herrn zusammen, wenn Er in der materiellen Welt ankommt. 

Es ist wunderbar den Text des Ādi-khaṇḍa zu hören, weil es Beschreibungen über das Erscheinen von Lord Caitanya enthält. 

Die vedische Literatur beschreibt diese Spiele des Herrn als ewig, obwohl Er anscheinend manchmal erscheint und manchmal verschwindet. 

Lord Caitanyas Spiele haben keinen Anfang und kein Ende; ich schreibe sie nur durch die Barmherzigkeit des Herrn auf. 

Ich bringe demütig meine Ehrerbietung den Füßen des Herrn dar und den Füßen aller Seiner Geweihten. Ich bete, dass all meine Vergehen verziehen werden. 

Śrī Kṛṣṇa Caitanya und Nityānanda Prabhu sind mein Leben und meine Seele. Ich, Vṛndāvana dāsa bringe dieses Lied demütig Ihren Lotosfüßen dar.

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