Unsere unaufrichtige Haltung hält uns immer von den absoluten Lehren des Prabhupāda fern

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Alle Ehre sei Śrī Śrī Guru und Gaurāṅga                               Datum : 06.05.2024

Liebe Gottgeweihte überall auf der Welt

Gauḍīya Goṣṭhī Pati Śrī Śrīla Bhakti Siddhānta Sarasvatī Gosvāmī  Ṭhākura Prabhupāda hat gesagt: “Gebt die Mentalität einer Termite auf und lest mit wahrhaftigem Herzen das Bhakti-rasāmṛta-sindhu und das Śrī Caitanya-caritāmṛta. Auf diese Weise wird man den ewigen Sinn des Lebens erkennen und man wird verstehen wer Śrī Gaura und Seine vertrauten Gefährten sind.”

Mit gefalteten Händen (alle wahrhaftigen Anhänger von Śrī Bhakti Siddhānta Vani) möchten wir euch alle bitten– dass ihr die Mentalität einer Termite aufgebt und mit aufrichtigem Herzen versucht die göttlichen hari-kathās of Śrīla Shyam Das Baba zu hören, der wahrhaftig sein Bestes gibt, um all die göttlichen siddhānta vichars von Śrīla Prabhupāda Bhakti Siddhānta Sarasvatī Gosvāmī Ṭhākura zu errichten.

Śrīla Baba Maharaj hat oft zu uns gesagt: „Ich frage mich, wie  es sein konnte, dass alle erhabenen Vaiṣṇavas wie mein Gurudeva Śrīla Bhakti Pramode Puri Gosvāmī Maharaj, Nayananda Baba, Śrīla Kumud Santa Maharaj, Śrīla Satya Govinda Maharaj, Śrīla Sarvasva Giri Gosvāmī Maharaj, Śrīla Bhakti Bardan Sagar Maharaj, Śrīla Van Baba, Śrīla Bhakti Vijnana Bharati Maharaj, Śrīla Bhakti Ballabh Tirtha Maharaj, Śrīla Bhakti Vedanta Vaman Gosvāmī Maharaj etc.,  zu mir gesagt haben, dass es mein sevā ist, sampradik sevā auszuführen (siddhānta vani vaibhava zu schützen). Auch wenn ich keine Qualifikation habe, so war es doch ihr strikter Befehl an mich, mit dieser Art von speziellem vani sevā fortzufahren, um die Lehren von Śrīla Prabhupāda und seiner Mission zu etablieren, aus diesem Grund versuche ich mein Bestes. Bis jetzt brülle ich wie ein Hund, aber fast niemand ist bereit, zuzuhören, dennoch folge ich mit vollem Enthusiasmus dem Befehl meines guru-pāda-padma und guru-varga. Es ist eine Tatsache, dass heutzutage fast niemand mehr über das göttliche achar und adarsha spricht, dass ausschließlich von Śrīla Prabhupāda gezeigt wurde. Der von Prabhupāda und unserer echten guru-varga vorgelebte Idealismus sind heutzutage fast vergessen.

Ācārya Kesari Śrī Śrīla Bhakti Pragjan Kesava Gosvāmī Maharaj pflegte zu sagen: „Die engsten Diener von Jagad Guru Śrī Śrīla Prabhupāda's wussten sehr wohl, welche Ansichten er zu seiner Zeit vertrat und welche nicht, und welchen Verhaltensstandard er persönlich folgte. Es ist kein Fehler von Prabhupāda, wenn diejenigen, die nie in seiner Nähe waren, sich aus einer Laune heraus entscheiden, seinem persönlichen Verhalten nicht zu folgen. Ihr Verhalten kann nicht als Repräsentation der von Prabhupāda akzeptierten Sichtweisen angesehen werden."

(Entnommen aus Śrī Gauḍīya-patrikā, Jahr 41 Ausgabe 6, Auszug aus einem Brief von Śrī Śrīmad Bhakti Prajnana Kesava Gosvāmī Maharaj)

Auch mein guru-pāda-padma Śrīla Bhakti Pramode Puri Gosvāmī Maharaj pflegte zu sagen:  „Śrīla Prabhupāda Bhakti Siddhānta war eine erhabene und kraftvolle Persönlichkeit. Er sprach mit so viel Nachdruck, dass sie einfach nur schwiegen. Sollen sie doch sagen, was sie wollen. Prabhupādas philosophische Schlussfolgerungen sind die Erhabensten. Wir müssen uns an diesen Schlussfolgerungen orientieren und sie verehren. Dann werden sie es verstehen. Jeder versucht, auf unterschiedliche Weise von der Wahrheit abzuweichen. Sie versuchen, andere vom Pfad des hingebungsvollen Lebens abzubringen und zu Fall zu bringen."

Deshalb ist es mein einziger Vorsatz in diesem Leben, weiterhin über Den Prabhupāda und all seine juwelengleichen siddhānta vichars zu sprechen, wie es mir von meinem Gurudeva Śrī Śrīla paramahaṁsa-ācārya Bhakti Pramode Puri Gosvāmī Maharaj und vielen anderen Senior Vaiṣṇavas aufgetragen wurde. Ich habe kein Interesse daran, irgendeinen Tempel oder eine Gesellschaft zu gründen, das Einzige, was ich möchte, ist, dass das Licht (oder die Flamme), das ich von meinem Gurudeva und meiner guru-paramparā erhalten habe, irgendwie in dieser Welt weiter glühen soll."

Auf diese Weise hat Śrīla Baba Maharaj auch oft gesagt: „Jene Gottgeweihten, die alle die Schriften des Prabhupāda missachten und ihre Zeit damit verbringen, ihre eigenen phantasievollen Philosophien zu erschaffen und behaupten, diese seien perfekte siddhānta vichars, werden früher oder später von Neid befallen und so anfangen, diese reinen Gauḍīya Vaiṣṇavas zu kritisieren (das ist ganz natürlich). Jene jīvas, die in dieser materiellen Welt in māyā ertrinken, können den Namen von Śrīla Prabhupāda und seine göttlichen Eigenschaften und Taten sowieso nicht zerstören - in keiner Weise; aber jene sogenannten Gottgeweihten, die entweder Māyāvādīs in der Verkleidung von Gottgeweihten sind, oder Gottgeweihte, die nur damit beschäftigt sind, Prabhupāda durch ihr Lippenbekenntnis zu verehren, können unserer Śrī Gauḍīya Madhva sampradāya den größten Schaden zufügen, auch wenn ihre Bemühungen in Wirklichkeit denen von Rāvaṇa gleichen, der Māyā-Sītā gefangen nahm. Die transzendentale Thematik des Prabhupāda ist etwas, das von Māyāvādīs, karmis und unberechenbaren Nicht-Geweihten niemals akzeptiert werden kann. All diese Anhänger von Dämonen wie Rāvaṇa oder Kaṁsa haben auf verschiedene Weise versucht, Śrīla Prabhupāda zu zwingen, in ihre illusorischen Bereiche einzutreten, aber gleichzeitig sendet Śrī Gaura Bhagavan auch Seine eigenen reinen Gottgeweihten in die materielle Welt, um die Bemühungen dieser Dämonen zu vereiteln. Es gibt einen ewigen Kampf zwischen den nicht-ewigen Philosophien jener Dämonen und den absolut reinen und göttlichen Lehren von Śrī Gaura. Das Ergebnis dieses Krieges ist das Entstehen von reinem kṛṣṇa-prema im unberührten Land, welches das Herz des jīva ist, oder Gift wird im unreinen Boden des jīva-Bewußtseins anschwellen."

Śrīla Baba Maharaj hat uns auch viele Male gesagt: „Diese sogenannten Gottgeweihten, die den Prinzipien von Kaṁsa und Rāvaṇa folgen, gehen völlig gegen die Prinzipien unsere guru-varga und guru-paramparā. Sie vermischen alles und dann behaupten sie, dass Śrīla Prabhupāda erklärt hat: „Süß und Bitter, Unehrlichkeit und Ehrlichkeit, Müßiggang und Enthusiasmus, geschlagen werden und Süßigkeiten bekommen, ist alles dasselbe,“ und das ist ihr sogenannte guru bhakti oder sampradāya niṣṭhā.

Alle unsere großen Gauḍīya guru-varga wie Śrīla Bhakti Pramod Puri Gosvāmī Maharaj, Śrīla Bhakti Rakshak Śrīdhar Gosvāmī Maharaj, Śrīla Bhakti Prajnana Kesava Gosvāmī Maharaj, Śrīla Sadananda Svami etc.  sie alle sagten: "Zuallererst müssen wir erkennen, dass unsere Existenz den Lehren von Śrīla Prabhupāda und Śrīla Bhaktivinod Ṭhākura, die reine Gottgeweihte von Śrī Gaurasundara sind, völlig untergeordnet sein muss - nur dann werden die Dunkelheit und der Nebel der Illusion wie ein vorübergehender Gewittersturm verschwinden. Eines ist sicher: Wenn man diese Unterweisung ablehnt, wird man nur Feindseligkeit gegen diese reinen Gottgeweihten entwickeln, indem man alle möglichen Fehler in ihrem reinen und göttlichen Charakter sucht. Alles in unserem spirituellen Leben hängt davon ab, wie viel Liebe und starken Glauben wir zu unserer sampradāya haben. Wenn wir nicht immer bereit sind, auf unsere vorangegangenen ācāryas, unserer Gauḍīya guru-varga, hinzuweisen, dann werden langsam alle Lebensgrundlagen unseres bhajana-Lebens austrocknen. Erst wenn wir mit guru niṣṭhā und sampradāya niṣṭhā tief verwurzelt sind, wird das eigene Herz vom wahren kṛpā  Śrī Gauras berührt werden, und erst dann wird man erkennen, wo die transzendentale Wohnstätte ist, und man kann bestimmen, wessen Wohnstätte es ist; Man wird den Worten der reinen Gottgeweihten glauben und verstehen, was die atheistischen Māyāvādīs über Gaura und guru-varga sagen. "

Śrīla Prabhupāda hat auch gesagt: „Genau wie ein Kazi … weil er zu einer anderen Religion gehört, ist er nicht in der Lage die Daten von Hindufesten zu bestimmen, weil er kein Wissen der śāstra besitzt, so wie eine unfruchtbare Frau nicht in der Lage ist einen Sohn zu gebären, genauso wie man nicht mit den Augen Süßigkeiten essen kann,  oder ähnlich, wenn man unter dem Einfluss von einem weltlichen Glauben steht und unwissentlich die Essenz solcher sogenannter Gottgeweihter akzeptiert, ist der Versuch vergeblich, spirituelle Angelegenheiten zu verstehen, die Gaura und Seine ewigen pārṣadas betreffen.”

Aus all diesen Gründen ermutigt uns Śrīla Baba Maharja mehr und mehr, und er sagt: „Wir müssen an andere weitergeben, was His Divine Grace Gauḍīya Goṣṭhi Pati Paramahaṃsācārya Varya Śri Śrīla Bhakti Siddhānta Sarasvatī Gosvāmī Ṭhākur Prabhupāda gesagt hat, was unsere Gauḍīya guru-paramparā aus ihrer grundlosen Barmherzigkeit für uns aufbewahrt hat - ihre Schriften, ihre Bücher, ihre Ton- und Videoaufnahmen. Alles, was wir neu erfinden oder entdecken ist nicht notwendig, ist nicht nötig zu verbreiten; verteilt und verbreitet was unsere Gauḍīya guru-varga schon gesagt hat, das ist mehr als ausreichend — die Leute werden davon immens profitieren. Wir müssen nur geduldig sein und die großen Schätze durchgehen, die von unser Gauḍīya guru-varga zurückgelassen wurde."

Einige von euch denken vielleicht, dass das zu orthodox sei. Aber wie Śrīla Baba Maharaj gesagt hat und alle vorangegangenen ācāryas: „Unser bhajana Leben ist kein Scherz, es ist die Frage des Überlebens unseres wahren Selbst.“ Wir können beobachten, dass in den politischen oder religiösen Bereichen immer Modernisierungen stattfinden, und gleichzeitig gibt es jene, die sich strikt dem orthodoxen Weg verschreiben. Das gehört vielleicht zu den weltlichen Angelegenheiten, aber wenn es zu den spirituellen Dingen kommt, dann stellt sich die Frage nicht, wem man folgen soll, weil es sehr klar ist, dass diese siddhānta vichars, einmal von unseren reinen ācāryas gesprochen, ewigen Wert besitzen müssen, wie ein Pfeil, der einmal abgeschossen wurde und nie mehr wieder zurückkommen kann. In diesem Zusammenhang möchten wir zu eurer Information einen Auszug aus "Der Harmonist" oder "Sajjan Toshina" zitieren, der von Śrīla Prabhupāda Bhakti Siddhānta geschrieben wurde:

„Die Vaiṣṇava Philosophie hat über die Absolute Wahrheit gesprochen. Wahre Weisheit ist kein Objekt, das von irgendeinem rivalisierenden Lager angegriffen werden kann, wie von dem wechselhaften und schwankenden Wissen der Empiristen; das ist die Besonderheit der Vaiṣṇava Philosophie. Die Philosophien auf der Basis des Empirismus, die es gegeben hat, die es gibt und die es wieder geben wird, werden abgelehnt, vergrößert und verändert werden, zusammen mit der Zunahme und Abnahme von Erfahrung. Die dreitausend Jahre alte Zivilisation ist der fünftausend Jahre alten Zivilisation unterlegen, und die siebentausend Jahre alte Zivilisation ist schon weiterentwickelt, und in zehntausend Jahren wird sie noch weiter verändert und erweitert sein. Die Vaiṣṇava-Philosophie, die auf dem starken, unveränderlichen Fundament wahrer und vollkommener Weisheit aufgebaut ist, ist nicht geeignet, durch Raufereien und Streitigkeiten verändert und reformiert zu werden, so wie ein Ball hin- und her geschlagen wird."              

(Auszug aus ‚Der Harmonist‘ oder ‚Sajjan Toshani‘)

Auch unser siebter Gosvāmī Śrīla Saccidananda Bhaktivinod Ṭhākura pflegte zu sagen: „Ein Pfad kann nicht produziert werden. Welcher Pfad auch immer vorhanden ist, sollte von den sādhus akzeptiert werden. Diejenigen, die stolz sind und nach Ruhm streben, versuchen krampfhaft, neue Wege zu entdecken. Diejenigen, die im vorigen Leben von Glück begünstigt sind, geben ihren Stolz auf und respektieren den etablierten Pfad. Diejenigen, die kein Glück haben, beschreiten einen neuen Weg und betrügen so die Welt."

Es gibt zahllose Bücher und Artikel, die von Śrīla Bhakti Siddhānta Sarasvatī Gosvāmī  Ṭhākura Prabhupāda und unserer Gauḍīya guru-varga geschrieben wurden. Wir haben so viel transzendentale Literatur, dass wir sie Tag und Nacht lesen und verteilen könnten. Aber warum können wir die voll erblühte Gauḍīya Literatur in unserer Sarasvat Gauḍīya Vaiṣṇava Gemeinschaft nicht sehen? Der einzige Grund dafür ist unsere mangelnde Aufrichtigkeit, die uns weit wegbringt von den eigentlichen Lehren unserer Gauḍīya guru-paramparā, indem wir den Unterweisungen von sogenannten ācāryas folgen, und den wahren Schätzen aus dem Weg gehen, die von unserer Gauḍīya guru-varga beschützt und erhalten wird.

Einmal fragte Śrī Madana-mohana Malaviya, der Gründer der weltberühmten Banāras Hindu Universität in Vārāṇasī, Uttar Pradesh, Śrīla Prabhupāda in der Śrī Gauḍīya Maṭha in Bāgbāzār, Kolkata, ganz erstaunt: „Wie lange werdet ihr dieses Dainika Nadīyā Prakāśa herausbringen können? Woher werdet ihr die große Anzahl spiritueller Artikel bekommen, die ihr braucht, um es jeden Tag zu drucken?"

Śrīla Prabhupāda antwortete: „Ihr Erstaunen ist schwach im Vergleich zu dem Erstaunen, das ich empfinde, wenn ich sehe, dass Sie, der als einer der besten Gelehrten Indiens gilt, sich über diese Dinge wundern. Diese materielle Schöpfung ist lediglich die Spiegelung eines Viertels der transzendentalen Schöpfung.

Rund um den Erdball werden jeden Tag zahllose Tageszeitungen in verschiedenen Sprachen publiziert, und dieser Erdenplanet ist nur ein Teil des vierzehnfachen planetarischen Systems, das zu einem der zahllosen brahmāṇḍas in der materiellen Schöpfung gehört. Daher, warum sollten sie über die tägliche Publizierung einer einzigen Tageszeitung, die Dainika Nadīyā Prakāśa, verwundert sein, die auf die transzendentale spirituelle Welt fokussiert ist? In der Tat, wir haben genügend transzendentalen Inhalt über das spirituelle Reich, um zahllose Tageszeitungen von jetzt bis für immer zu veröffentlichen.

Da ein Gelehrter implizierte Sinnzusammenhänge sehr leicht erkennen kann, war Śrī Madana-mohana Malaviya äußerst über Śrīla Prabhupādas Aussage erfreut, dass die spirituelle Welt von Natur aus unbegrenzt ist, und daher auch das Reservoir an transzendentalen Themen unbegrenzt ist aus dem die Zeitung schöpfen könnte.

Auch Śrīla Saccidananda Bhaktivinod Ṭhākura drückte seine tiefe Besorgnis auf ähnliche Weise aus:

„Zeitungen, die ihre Leser mit täglich neuen Themen beglücken, schreiben nur über die Vielfalt der materiellen Welt, aber die Themen von Lord Hari sind anders. Sie werden niemals alt. Je mehr man über den Herrn hört oder spricht, desto mehr erfreut man sich an diesen Themen. Oh Leser! Wenn ihr euch irgendwie mit den Themen von Hari verbunden fühlt, dann erfreut euch immer wieder an den Beschreibungen von den mahājanas. Obwohl diese Zeitung [in der dieser Artikel zuerst erschien] sehr klein ist, werden dennoch in jeder Ausgabe die schlüssigen Beschreibungen der Süße des hingebungsvollen Dienstes, Stück für Stück veröffentlicht. Da es in dieser Abhandlung nicht um weltliche Geschichten geht, müssen wir einige Abfassungen von den vorangegangenen großen Gelehrten publizieren. Die materielle Welt ist voll von unsinnigen Reden; deshalb vermeide es nicht, dich an den Pastimes und der Wissenschaft des hingebungsvollen Dienstes zu erfreuen, die in dieser kleinen Zeitung - Śrī Sajjana-toṣaṇī - enthalten sind.

Es besteht kein Zweifel, dass die Abfassungen der vorangegangenen großen Heiligen mehr Platz einnehmen werden, als unsere eigenen Schriften. Ein anderer Punkt der Überlegung ist, dass jene, die gerne lesen, mit Sicherheit die hingebungsvollen Werke der vorangegangenen Heiligen lesen sollen. Wenn solche Leser allmählich in diese Schriften eintauchen und sie kosten, dann werden sie immense Freude erfahren. Unglücklicherweise lieben wir es, unsere eigenen Schriften oder Schriften von neuen modernen Autoren zu lesen. Aber wenn wir uns tief auf die Schriften der mahājanaseinlassen, dann mögen wir nicht mehr die modernen Kompositionen. Der Punkt ist, dass wir glauben, wir könnten besser als die mahājanas schreiben, aber wenn diese Illusion zerstört ist, dann mögen wir die modernen Schriften nicht mehr. Sich glücklich zu fühlen, wenn man die Werke moderner Autoren und Dichter liest, ist so, als würde man sich freuen, wenn man Buttermilch trinkt, weil darin keine Milch enthalten ist. Wir finden keine Schriften, die süßer sind als die der Mahajanas.

(entnommen aus dem Śrī Sajjana-toṣaṇī 10.5)

Ist es nicht eine Überlegung wert, einen Moment innezuhalten und nachzudenken - wie ist es möglich, dass ich mich einen Gauḍīya-Gottgeweihten, einen Gottgeweihten von Prabhupāda, einen Gottgeweihten in der Mission Caitanyas nenne, ohne auch nur die geringste Ahnung von den tatsächlichen Lehren des Śrīla Prabhupāda und der Gauḍīya Maṭha zu haben? Es ist unserer eigenen Unaufrichtigkeit zu verdanken, dass heutzutage alle Versuche unternommen werden, die Messlatte, wie sie von Śrīla Prabhupāda gesetzt wurde, zu senken. Aber das war nie das Konzept von Śrīla Prabhupāda. Śrīla Prabhupāda hat in seinem eigenen Leben gezeigt, dass er nie einen Kompromiss bezüglich der reinen Lehren von Śrīman Mahāprabhu eingehen wollte.  

Die Situation heutzutage ist der direkte Beweis, dass wir nicht mehr den göttlichen Maßstab, den Der Prabhupāda gesetzt hat, finden können; und nicht nur das, wir sehen sogar, dass diese unschuldigen neuen Adepten, die versuchen ihre spirituelle Reise zu beginnen, verunreinigt wurden durch das falsche Predigen und den Falschinformationen, von sogenannten spirituellen Führern, die total gegen die Gauḍīya Maṭha eingestellt sind. Wie sollen wir also nach unendlicher Zeit maṅgala empfangen, wenn wir die Śrī Gauḍīya Maṭha vermeiden, obwohl Śrīla Prabhupāda selbst gesagt hat, dass die Gauḍīya Maṭha der einzige Weg ist. Wäre es nicht ein Akt des größten aller jīva-hiṁsās, diese unschuldigen Adepten ihres wahren maṅgala zu berauben? Ohne den von Prabhupāda gezeigten Weg zu folgen, wird alles andere nur ein Traum bleiben und hat überhaupt keine Realität. Wir können nicht zulassen, dass diese Verunreinigung von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Ācārya Kesari Śrīla Bhakti Pragyan Kesava Gosvāmī Maharaj, der Schüler von Gauḍīya Goṣṭhī Pati Śrīla Bhakti Siddhānta Sarasvatī Gosvāmī Ṭhākura Prabhupāda Paramahaṁsa Jagad Guru sagte: „Mit der großen Hoffnung, pratiṣṭhā zu bekommen, wenn wir unser persönliches Talent zur Schau stellen, wenn wir niemals zögern, unsere besten Wohltäter (oder wahren Wohltäter), die früheren ācāryas, als unwissend und töricht zu bezeichnen, dann können unsere Kinder (unsere nächsten Generationen) uns auch unwissend, töricht oder unzivilisiert (oder brutal) usw. nennen. Was kann daran seltsam oder überraschend sein?"

(Entnommen aus dem Artikel "Asistachar" auf der Grundlage einiger spezieller Ratschläge von Śrīla Prabhupāda in Nadia Prakasa Patrika)

Wir wollen keine großen großen Affen sein, wir wollen keine Nachahmer sein, wir wollen das Echte haben. Deshalb ist es von größter Bedeutung, den Unterschied zwischen bhaktivinod-dhara und non-bhaktivinod-dhara zu verstehen. Wenn jemand denkt: „Ich bekomme keinen Geschmack daran, wenn ich diese Artikel und absoluten Reden von Srila Prabhupāda Bhakti Siddhanta Sarasvati Thakur Prabhupada und seinen wahren Anhängern lese oder höre, dann müssen wir verstehen, dass in einem solchen Herzen etwas aparādha sein muss, was ein Anzeichen dafür ist, dass der betreffenden Person die elementarsten Bedingungen für Gottes Barmherzigkeit fehlen. Andernfalls hätte die Kraft (śakti der Barmherzigkeit, die Weisheit und wahres Wissen schenkt), die Einsicht gegeben, dass es ohne die Schriften und Lehren von Śrīla Prabhupāda Bhakti Siddhānta Sarasvatī Gosvāmī Ṭhākura keine Alternative gibt - keinen Eintritt in den wirklich endlosen Ozean der liebevollen Verehrung und sevā von Śrīman Mahaprabhu

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Mit freundlichen Grüßen in den Diensten von Guru Gaurāṅga und Go-Mata

Unter der göttlichen Führung von Śrīla Baba Maharaj

Allen aufrichtigen Anhängern von Bhakti Siddhānta Vani

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